Chökor Tibethaus Journal

Chökor Tibethaus Journal 64

Liebe Leserinnen und Leser,

das Chökor Tibethaus Journal Ausgabe 64 bietet wieder vielfältige Artikel und Informationen.

Im ersten Artikel dieser Ausgabe gewährt S. H. der Dalai Lama eine Übersicht über den Inhalt seines großartigen zweibändigen Werks „Gyälwäi Gongsel“. Der erste Band ist eine allgemeine Einführung in die buddhistischen Sichtweisen, der zweite Band ist sein Kommentar zum berühmten Lamrim des V. Dalai Lama. Beide Bände basieren auf den transkribierten Unterweisungen Seiner Heiligkeit aus den vergangenen Jahrzehnten, die von S. E. Dagyab Rinpoche gesichtet und zusammengestellt worden sind.

„Global Ethics – Shared Values“ lautet der Titel des Vortrags Seiner Heiligkeit im September, den wir hier in schriftlicher Form veröffentlichen. Er postuliert in eindringlichen Worten, dass wir unsere innere Einstellung verändern sollen, unseren Blickwinkel – und zwar nachhaltig. Dem schließt sich ein Artikel von S. E. Zong Rinpoche über „Mahamudra in der Praxis“ an, in dem es auch um eine tiefere Veränderung der eigenen geistigen Haltung geht.

Im Herbst dieses Jahres beginnen wir ein weiteres philosophisches Studienprogramm, „TARIG – Einführung in die buddhistische Logik“, unter der Leitung unseres Residenzlehrers Shenphen Rinpoche. Sabine Leuschner hat für uns einen ersten Überblick zusammengestellt.

2017 feierte Lodrö Rinpoche (der auch seit langem einmal jährlich im Tibethaus lehrt) fünfzig Jahre Leben und Wirken in der Schweiz. Wir veröffentlichen einen Rückblick auf seine beeindruckenden Aktivitäten.

„Man muss zwischendurch auch mal etwas weltlicher sein können. Leute, die ‚zu spirituell‘ sind, sind mehr oder weniger ‚nicht normal‘“. So humorvoll beginnt der Bericht Dagyab Rinpoches über Gebräuche im alten Tibet, die des Öfteren nicht nur spiritueller Natur waren.

In der Gesellschaftsrubrik folgt neben vielen anderen ein Artikel über die „Schule für tibetische Kinder“, die vom Tibethaus Deutschland und dem Verein der Tibeter in Deutschland – Regionalgruppe Rhein/Main gegründet wurde und inzwischen als Vorbild für weitere Schulen bundesweit gilt.

Hinweisen möchte ich noch auf den spannenden Artikel über einen Jesuiten im Lhasa des 18. Jh. von Karsten Schmidt: „Die Leerheit ist ein Trick des Teufels“. Aufschlussreich ist auch das Interview von Karin Herber-Schlapp mit Gisela Behr, ohne die unsere Chökor-Arbeit kaum möglich wäre. Am Ende folgt unser umfangreicher Service-Teil mit Programmankündigungen, Kontaktadressen und Buchrezensionen.

Wir wünschen Ihnen viel Inspiration und Freude beim Lesen!

 

Erscheinungsweise: halbjährlich (Dezember und Juli). Auflage 1000. Die Zeitschrift Chökor wird an die Mitglieder des Vereins kostenlos, an alle weiteren Interessenten zum Abonnementspreis von EUR 15 pro Jahr in der BRD und EUR 18 pro Jahr im Ausland abgegeben.

Haben Sie Interesse dem Verein beizutreten oder die Zeitschrift zu abonnieren? Für weitere Fragen sind wir gerne für Sie da!