01.02.2016

CHÖMAIL
Ausgabe 01.02.2016

 

Das Tibethaus Deutschland

Das Tibethaus Deutschland ist ein Kulturinstitut, das sich den buddhistischen Prinzipien der Toleranz und Offenheit verpflichtet fühlt.

Tibetinteressierte, BuddhistenInnen genauso wie Nicht-BuddhistenInnen, finden hier einen Ort, an dem sie buddhistische Philosophie und Praxis, Heilkunde, Gesellschaftsrelevantes, Wissenschaftliches, sowie die alte und moderne Kultur Tibets kennenlernen und erfahren können. 

Der Dalai Lama tröstet eine Tibeterin, Frankfurt 2015 © Stefanie Kösling

Themenübersicht

Nachrichten:

1. Chömail im neuen Gewand
2. Mantren für den Dalai Lama
3. Aktuelles vom Neuen Tibet-Haus-Projekt

Programm:

1. Das Potential der Achtsamkeit
2. Offenbarungen und Reine Visionen in der Gelug-Tradition
3. Vor der Jahreswende: Rituelle Reinigung und Guthuk

Vorschau
Zitat

Nachrichten

1. Chömail im neuen "Gewand"

Das ist das erste Mal, dass unser Newsletter Chömail in einem neuen Format versendet wird. Auch wird er zukünftig einmal wöchentlich verschickt werden, normalerweise Montagabend. Damit wollen wir die teilweise sehr langen, textlastigen Informationen vermeiden, auch zeitnahe Veranstaltungshinweise geben. Wir denken, dass wir damit den Interessen unserer Abonnenten entsprechen!

2. Mantren für den Dalai Lama

S. H. der XIV. Dalai Lama ist gerade in den USA zu einer medizinischen Routineuntersuchung, und es ging eine offizielle Bitte der Central Tibetan Administration in Dharamsala an die Tibeter heraus, für seine Gesundheit Medizin-Buddha-Mantren und sein Namens-Mantra zu rezitieren. Das Tibethaus möchte diesen Aufruf unterstützen. Wer sich an dieser Aktion beteiligen möchte und die beiden Mantren nicht kennt, kann diese unter info(at)tibethaus(dot)com erfragen.

3. Das neue Tibet-Haus-Projekt

 In den letzten sechs Wochen haben wir nach unseren Spendenaufrufen eine Welle von Unterstützung erfahren, die uns zutiefst berührt hat. Nun haben wir eine besonders große Spende erhalten!

Dazu mehr in einer Sonder-Chömail, die wir Ende der Woche verschicken werden.

Programm

1. Das Potential der Achtsamkeit
   
Donnerstag, 4. Februar 2016
    Vortrag | Vera Kaltwasser

Wie verändern sich der Unterricht und die Beziehung zu den Schülern, wenn Lehrer die Haltung der Achtsamkeit verkörpern? Wissenschaftlich eindeutig belegt ist inzwischen, dass eine Einübung in die Haltung der Achtsamkeit einerseits eine zentrale Bedeutung für die Gesunderhaltung und Stressresilienz hat, andererseits die Entfaltung von Mitgefühl und Beziehungsfähigkeit fördert. Ausgehend von den Erkenntnissen der Hirnforschung zu dem engen Wechselspiel zwischen Körper, Gedanken und Gefühlen spannt Vera Kaltwasser in ihrem Vortrag einen Bogen zu konkreten Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag und gibt Einblick in das Konzept AISCHU (Achtsamkeit in der Schule), das von ausgebildeten Lehrer/innen im täglichen Unterricht eingesetzt werden kann. 

Vera Kaltwasser, Gymnasiallehrerin, Theaterpädagogin, Autorin Ausbildung in Qigong, MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction, USA), Konzeptentwicklung und Ausbildungen zu AISCHU (Achtsamkeit in der Schule)

Um Anmeldung wird gebeten.

Zeit | 19 bis 21 Uhr
Kosten
 | Mitglieder 9 Euro | Nichtmitglieder 11 Euro

Tsongkhapa und seine beiden Hauptschüler © privat
Tsongkhapa und seine beiden Hauptschüler © privat

2. Offenbarungen und Reine Visionen in der Gelug-Tradition
    Freitag, 5. Februar 2016
    Vortrag mit Lichtbildern | Dr. Joona Repo

Die Gelugpa sind bekannt für ihre – teilweise rigorose – Betonung der philosophischen Studien und der monastischen Disziplin. Vergessen wird oft, dass auch sie sich auf viele Überlieferungslinien stützen, die durch sogenannte “reine Visionen“ (tib.: dag snang) erstanden sind. Diese „mystischen Offenbarungen“ verschiedener Meister seit Tsongkhapa (1357-1419) haben sowohl das Verfassen von tantrischen Praxistexten als auch das von philosophischen Abhandlungen maßgeblich beeinflusst. Der Referent wird uns einen spannenden Einblick in dieses oft vernachlässigte, tiefgründige Thema geben.

Übersetzung aus dem Englischen.

Dr. Joona Repo, Gastwissenschaftler an der Universität Heidelberg, forscht zum Thema „Asien und Europa im globalen Kontext“.

Um Anmeldung wird gebeten.

Zeit | 19.30 bis 21 Uhr
Kosten | Mitglieder 9 Euro | Nichtmitglieder 11 Euro | Schüler/Studenten frei

Losar-Altar © Tibethaus
Losar-Altar © Tibethaus

3. Vor der Jahreswende: Rituelle Reinigung und Guthuk, die „tibetische
    Orakelsuppe“
   
Sonntag, 7. Februar 2016
    Programmleitung | Puntsok Tsering Duechung

Am letzten Tag des alten tibetischen Jahres erfolgt in Tibet die gemeinsame (rituelle und konkrete) Reinigung des Hauses. Anschließend wird traditionell eine spezielle Suppe, genannt „Guthuk“, gegessen. Puntsok Tsering wird auch in weitere, teilweise sehr lustige Neujahrsrituale einführen.

Um Anmeldung wird gebeten.

Zeit | 15 bis 18 Uhr
Kosten | Auf Spendenbasis

Vorschau

Die 9.2.16 | Beginn des neuen tibetisches Jahres 2143 (das Jahr des Feueraffen)

Do. 11.2.16 | Voices from Tibet: Selected Essays and Reportage (Das neue Buch der berühmten tibetischen Schriftstellerin Woeser) | Vortrag der Journalistin Violet S. Law

Sa./So. 13.-14.2.16 | Tibetische Neujahrsfeier

 

Schauen Sie auch auf unsere Homepage für weitere Details: www.tibethaus.com

Neue Studienprogramme ab 2016: http://www.tibethaus.com/programm/studium-buddhismus.html

Zitat der Woche:

"Wenn wir wirklich etwas verändern wollen,
brauchen wir vor allem Begeisterung."

© Dalai Lama

Wir sind eine Nonprofit Organisation und suchen immer motivierte Ehrenamtliche für kleine und große regelmäßige und besondere Aufgaben!! Wer Interesse hat, melde sich bitte unter: info(at)tibethaus(dot)com

„Ein Haus für das Kulturerbe Tibets“
Wir haben es endlich gefunden; jetzt ist Ihre Unterstützung wichtig!

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Herzlichen Dank!

IBAN: DE24 5019 0000 7800 0166 60 BIC: FFVBDEFF