04.06.2015

Ausgabe 04.06.2015

 

Das Tibethaus

Das Tibethaus Deutschland ist ein Kulturinstitut, das sich den buddhistischen Prinzipien der Toleranz und Offenheit verpflichtet fühlt.

Tibetinteressierte, BuddhistenInnen genauso wie Nicht-BuddhistenInnen, finden hier einen Ort, an dem sie buddhistische Philosophie und Praxis, Heilkunde, Gesellschaftsrelevantes, Wissenschaftliches, sowie die alte und moderne Kultur Tibets kennenlernen und erfahren können. 

 

Haupttempel des Klosters Samye © Elke Hessel

Themenübersicht

Nachrichten:

1. Vinissage der Ausstellung "Buddha. 108 Begegnungen"
2. Der Dagyab Berghof, ein eigenes Seminar- und Retreatzentrum im Spessart
3. Das neue Tibethaus Programmheft
4. Die Bedeutung Tibets für den Weltfrieden


Programm:

1. Langlebenspraxis der Weißen Tara
2. Lamrim im Alltag – Offene Studiengruppe
3. Der Alltag als Quell der Weisheit
4. Tibet in Frankfurt
5. Das buddhistische Fundament der Achtsamkeit
6. Tibet in Frankfurt – Tibetische Kalligraphie
7. Yoga-Intensiv: ‚Mit Yoga in den Sommer’
8. Weiterbildungskurs SÄLRIG
9. Vorschau
10. Termine
11. Zitat der Woche

Nachrichten

1. Vinissage der Ausstellung "Buddha. 108 Begegnungen"
    Sonntag, 7.6.2015 , 16 Uhr

RYOANJI. John Cage und der Zen-Garten im Museum Angewandte Kunst (in Partnerschaft mit dem Tibethaus Deutschland) mit Carola Schlüter (Sopran) und Bernd Mallasch (Percussion) und „Gedanken zur Philosophie der Steine“ von Dr. Stephan von der Schulenburg
Infos unter: www.museumangewandtekunst.de

2. Der Dagyab Berghof, ein eigenes Seminar- und Retreatzentrum im Spessart

Wie durch ein Wunder haben die langjährigen Schüler/innen Seiner Eminenz Dagyab Kyabgön Rinpoche die Möglichkeit, ein wunderschön gelegenes Haus, einen ehemaligen Landgasthof (mit Gästezimmern, umgeben von dichtem Wald, ca. 1 Stunde von Frankfurt entfernt) preisgünstig zu erwerben. Es soll nach Rinpoches Wunsch ein Haus seiner SchülerInnen und Landsleute sein. In Ergänzung zum Kultur- und Bildungszentrum in Frankfurt wäre es ein Ort der Ruhe, Praxis und Rückkehr zur Natur. Auch ein Platz, an dem die Familien, unser „Nachwuchs“, willkommen sind, Retreat und Ferien können sich ergänzen. Nach Rinpoches Wunsch soll es zusätzlich für ausgewählte Gruppen und Einzelpersonen geöffnet sein. Das Seminar- und Retreathaus würde eng mit dem Tibethaus zusammen arbeiten, wäre aber ein eigenständiges Vorhaben. Es wird keine finanziellen Abhängigkeiten oder gar Konkurrenz geben. Viele Schüler haben Unterstützung in Form von finanzieller und tätiger Mithilfe zugesagt. Auch haben einige schon erklärt, eines der Zimmer zu sponsern (verbunden mit einem Lebenslangen Nutzungsrecht.) Willkommen und wichtig sind auch zinslose Darlehen. Es ist ein idealer Ort, aber es müssen auch die idealen Umstände (tibet. Tendrel) zusammenkommen. So bitten wir deshalb diejenigen, die ein ernsthaftes Interesse haben, uns alsbald zu kontaktieren.
Für Fragen und weitere Infos: leuschner(at)tibethaus(dot)com; hessel(at)tibethaus(dot)com


© Tibethaus


3. Das neue Tibethaus Programmheft


Das kommende Programmheft für Juli bis Dezember 2015 ist im Druck. Es kann schon auf unserer Homepage angeschaut werden.
Siehe: http://www.tibethaus.com/fileadmin/Redakteur-Privates/choekor/2015/tbh_programm_02_15_web.pdf 
Anmeldungen für das zweite Halbjahr nimmt unser Büro schon jetzt gerne entgegen!

4. Die Bedeutung Tibets für den Weltfrieden
    Wochenendseminar in Königswinter

Die Tibetinitiative Deutschland / Regionalgruppe Köln/Bonn veranstaltet zusammen mit dem Arbeitnehmerzentrum in Königswinter ein Seminar vom 03.Juli bis 05.Juli 2015 mit der Thematik: "Wie kann durch Ethik, säkular oder religiös begründet, die Welt friedlicher werden?"
Es werden Referenten zu Mahatma Ghandis gewaltfreiem Weg, Grundsätzen des Islam, Buddhismus und Christentum sprechen. Christoph Spitz wird über die säkulare Ethik des Dalai Lama referieren.

Das Wochenende kostet mit Übernachtung und Verpflegung € 100,-. Für Teilnehmer, die in der Nähe wohnen und deshalb hin- und herfahren, werden € 60,- erhoben.
Anmeldung und weitere Infos: www.azk.de

Programm des Tibethauses Deutschland

1. Langlebenspraxis der Weißen Tara für S. E. Dagyab Kyabgön Rinpoche
    Noch bis Donnerstag 2. Juli 2015

Am 2. Juni haben wir mit der Langlebenspraxis in Verbindung mit der Weißen Tara für unseren Lehrer S.E. Dagyab Kyabgön Rinpoche begonnen. An den Werktagen werden wir uns im Tibethaus treffen, die Meditation der Weißen Tara durchführen und Mantras rezitieren. Alle sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!

Weitere Informationen und Zeiten finden sich auf der Tibethaus Homepage, oder kontaktieren Sie Andreas Ansmann (ansmann(at)tibethaus(dot)com).

2. Lamrim im Alltag – Offene Studiengruppe
    Sonntag, 7. Juni 2015
    Dr. Renata Burghardt, Frank Hofmann, Annette Kirsch

Der Lamrim – Stufenweg zur Erleuchtung – ist eine systematische Darstellung der verschiedenen Themengebiete des Buddhistischen Weges. Wir beginnen den Abend mit Rezitationen und stiller Meditation. Danach haben wir auf der Grundlage eines klassischen Lamrim-Textes Zeit zur gemeinsamen Diskussion. Sowohl Personen mit wenig Vorwissen als auch erfahrende Praktizierende sind herzlich willkommen.

Zeit | 18.00 – 20.00 Uhr
Gebühren | Auf Spendenbasis



Dolpo Tulku © Tibethaus

3. Der Alltag als Quell der Weisheit

    Donnerstag 11. Juni 2015
    Abendvortrag | Dolpo Tulku

Dolpo Tulku ist ein junger Nyingma Rinpoche, der seit einigen Jahren auch im Westen lehrt und bekannt ist für seine lebensklugen, pragmatischen und gleichzeitig tiefgründigen Darlegungen. Diesmal wird er sein Buch „Der kleine buddhistische Lebensberater - Von A wie Ärger bis Z wie Zufriedenheit“ vorstellen und kommentieren.
Anschließend wird er auch kurz über seine Hilfsprojekte für die Erdbebenopfer in Nepal berichten. Daniela Hartmann wird ins Deutsche übersetzen.
Um baldige Anmeldung wird gebeten!

Zeit | 19.30 bis 21.00 Uhr
Gebühren | Mitglieder 9 Euro | Nichtmitglieder 11 Euro

4. Tibet in Frankfurt

Die Ursprungsorte des Buddhismus in Tibet
Freitag 12. Juni 2015
Lichtbildvortrag | Elke Hessel

Viele Mythen und Legenden ranken sich um die Einführung des Buddhismus in Tibet. Im 8. Jh. wurden z.B. zwölf geomantische Tempel in Tibet gebaut, um den buddhistischen „Gebietsanspruch“ zu markieren. Einige davon werden wir sehen. Die Referentin führt die Zuschauer auch zu zwei der Nyingmapa- Sitze, Mindroling und Dorje Drag, nach Sakya, nach Tsurpu, dem Stammsitz der Karmapas, nach Reting, dem ersten Kadam-Kloster, und nach Ganden, Sera und Drepung. Wo zeigen sich schulrichtungsspezifische Unterschiede, wo gibt es Gemeinsamkeiten?

Zeit
| 19.30 bis 21.00 Uhr
Gebühren | Mitglieder 9 Euro | Nichtmitglieder 11 Euro | Schüler/Studenten frei

5. Das buddhistische Fundament der Achtsamkeit - Das Satipatthana Sutta
    Samstag 13. und Sonntag 14. Juni 2015
    Seminar | Dr. Cornelia Weishaar-Günter

Die Vier Arten der Achtsamkeit (auf Körper, Gefühl, Geist und Phänomene) werden im Buddhismus überall zitiert, dabei aber oft auf wenige Aspekte beschränkt. Hier werden wir uns detailliert mit dem kurzen aber tiefgründigen Originaltext befassen und gleichzeitig versuchen, unseren Geist mit „Sorgfalt, Klarheit und innerer Ausgewogenheit“ auf die einzelnen Themenbereiche zu lenken.
Bitte umgehend anmelden!

Zeit | Samstag 11.00 bis 19.00 Uhr | Sonntag 9.30 bis 13.00 Uhr
Gebühren | Mitglieder 65 Euro | Nichtmitglieder 90 Euro

6. Tibet in Frankfurt – Tibetische Kalligraphie – Workshop
    Samstag 20. Juni 2015
    Puntsok Tsering Duechung

Puntsok Tsering wird in die Kunst der tibetischen Kalligraphie einführen. Im Gegensatz zur chinesischen Kalligraphie wird in Tibet mit einer angespitzten Feder geschrieben. Am Ende des Tages wird jeder Teilnehmer fähig sein, in dieser eleganten Schrift seinen eigenen Namen zu schreiben.
Bitte umgehend anmelden, die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Zeit | 10.00 bis 15.00 Uhr
Gebühren | Mitglieder und Studenten 30 Euro | Nichtmitglieder 50 Euro | (inkl. Material)

7. Yoga-Intensiv: ‚Mit Yoga in den Sommer’
    Sonntag 21. Juni 2015
    Seminar | Dr. Corina Aguilar-Raab

Die Leichtigkeit und Freude des Sommers wollen wir in diesem Intensivkurs durch Yoga in unserem Körper und Geist erfahrbar machen. Techniken der Asana- und Pranayama-Praxis helfen, Blockaden aufzulösen, Körper, Atem und Geist zu reinigen und unsere Gesundheit positiv zu beeinflussen. Der Kurs ist vor allem für erfahrene Yoga-Übende aber auch für Anfänger geeignet.
Bitte umgehend anmelden, die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Zeit
| 10.00 - 12.00 Uhr
Gebühren| Mitglieder 17 Euro | Nichtmitglieder 21 Euro

8. Weiterbildungskurs SÄLRIG: buddhistisch-orientierte Sterbebegleitung –
    Fortführende Praxisnachmittage
    Sonntag 21. Juni 2015
    Dr. Corina Aguilar-Raab

Wir behalten unsere gemeinsame, vertiefende Praxis und unseren Erfahrungsaustausch bei sonntäglichen Praxisnachmittagen bei, welche ausschließlich für Teilnehmer/innen des ersten SÄLRIG-Kurses gedacht sind.

Zeit | 13.30 - 16.00 Uhr
Gebühren | Auf Spendenbasis

9. Vorschau

Do. 25.6.:
Café Philosophie „Wer bin ich?“ – Die zentrale Frage der Spiritualität | Prof. Dr. Klaus Jork
Mo. 6.7.: Dalai Lama Geburtstagsfeier
Do. 9.7.: Café Philosophie: „Die Macht der Gewohnheit“ – unsere Konzepte | Prof. Dr. Klaus Jork
Fr. 10. - Sa. 11.7.: Die ‚Dohas’ der Gelugpa-Meister | S. E. Dagyab Rinpoche

10. Termine

  • 02.06.-02.07. | Langlebenspraxis der Weißen Tara für Dagyab Kyabgön Rinpoche |
  • 07.06. | Lamrim im Alltag – Offene Studiengruppe | 18.00 - 20.00 |
  • 11.06. | Der Alltag als Quell der Weisheit | Dolpo Tulku | 19.30 - 21.00 |
  • 12.06. | Tibet in Frankfurt | Die Ursprungsorte des Buddhismus | Lichtbildvortrag | Elke Hessel |
  • 13.06.-14.06. | Das buddhistische Fundament der Achtsamkeit | Seminar | Dr. Cornelia Weishaar-Günter |
  • 20.06. | Tibetische Kalligraphie | Puntsok Tsering | 10.00 - 15.00 |
  • 21.06. | Yoga-Intensiv | Seminar | Dr. Corina Aguilar-Raab | 10.00 - 12.00 |
  • 21.06. | Weiterbildungskurs SÄLRIG | Dr. Corina Aguilar-Raab | 13.30 - 16.00 |

11. Zitat der Woche

"Großzügigkeit hat nichts zu tun mit Verschwendung.
Sie ist das Gegenteil von Kleinlichkeit."                                     © Paul Schibler (*1930)