Yoga im Tibethaus
Kursleitung | Corina Raab
Diplom Psychologin, Yogalehrerin, Hospizbegleiterin
Ausbildung zur Yogalehrerin an der Gesundheitsakademie Heidelberg. Achtjährige Yogapraxis und -erfahrung in Iyengar-Yoga, Shadow Yoga, Viniyoga und Tibetischem Herzyoga.
Langjähriges Studium und Praxis des tibetischen Buddhismus. Schülerin von Dagyab Kyabgön Rinpoche seit 2001.
Mehrjährige Reisen in Asien, vor allem in Indien und Nepal, um verschiedene Yogaschulen des indischen Yogasystems sowie buddhistische Philosophie zu studieren und zu praktizieren.
Kurse
Dienstagabends und Mittwochvormittags (
Detailinformationen) besteht die Möglichkeit, im Tibethaus unter fachkundiger Leitung Hatha-Yoga in der Tradition des Vini-Yoga und beeinflusst durch andere Yogastile (Iyengar-, Shadow Yoga, Tibetisches Herzyoga) zu üben.
Beim Hatha-Yoga - das in der westlichen Hemisphäre am bekanntesten ist - stehen körperliche Yogaübungen im Vordergrund. Die zwei Silben "Hatha" bedeuten Sonne ("Ha") und Mond ("tha"). Die Sonne wird der rechten und vorderen Körperseite und der Mond der linken und hinteren Körperseite zugeordnet. Die Sonnenseite wird dabei als aktivierend und die Mondseite des Körpers als hemmend bzw. beruhigend charakterisiert. Beide Aspekte sollen durch die Körperübungen - auch Asanas genannt - ausgeglichen und in ein harmonisches Verhältnis gebracht werden.
Die Asanas können in sieben Bewegungsrichtungen aufgeteilt werden, wobei es auch andere Kategorisierungsmöglichkeiten gibt, wie z.B. Steh- und Sitzhaltungen etc. Diese Bewegungsrichtungen umfassen Vorbeugen, Rückbeugen, Seitbeugen, Drehungen, Gleichgewichtshaltungen und Umkehrhaltungen. Alle Bewegungsrichtungen werden während der Yogastunde abgedeckt. Die Körperübungen werden entsprechend verschiedener Körperprinzipien ausgeführt. Dabei spielen sowohl Lockerung, Dehnung und Kräftigung als auch der Wechsel von Anspannung und Entspannung eine wesentliche Rolle. Die Koordination von Atem und Bewegung sowie das Üben mit Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und innerer Anteilnahme stehen im Vordergrund, so dass ein "Zur-Ruhe-Kommen" stattfinden und neue Kraft gesammelt werden kann.
Durch die Aufmerksamkeit auf den Atem bei der Ausübung einzelner Übungen wird die Wahrnehmung und das Bewusstsein für den eigenen Körper geschult. Dabei beruhigt sich die geistige Aktivität und die Konzentrationsfähigkeit wird verbessert. Auf diese Weise entsteht eine Entspannung in Körper und Geist, der Geist wird klarer, Meditationssitzungen fallen leichter und die Gesundheit bzw. Lebenskraft wird erhalten.
Die Yogastunde ist für alle geeignet, die auf der einen Seite Interesse an dynamischen Körperbewegungen, auf der anderen Seite an statischen Körperhaltungen haben, die den Körper und Geist zu einer gesunden Flexibilität und Ausgeglichenheit führen.






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