Das Tibethaus

Das Tibethaus in Delhi, Indien wurde Ende der 1960er Jahre auf Initiative des Dalai Lama gegründet. Der anhaltende Exodus zahlreicher Tibeter seit der Flucht des Dalai Lama 1959 legte es nahe, im Exil eine Institution zu schaffen, in der die tibetische Tradition bewahrt und der kulturelle Austausch mit anderen Kulturen gestaltet werden kann. Heute ist das Tibet House Delhi ein wichtiger Knotenpunkt im internationalen Netzwerk der Tibeter.
 

Nach und nach entstanden in anderen Ländern weitere Tibethäuser. Besonders hervorzuheben ist dabei das Tibet House New York, bei dessen Gründung unter anderem der Schauspieler Richard Gere eine maßgebliche Rolle spielte.

 
Dagyab Kyabgön Rinpoche, ein hochrangiger Lehrer der tibetisch-buddhistischen Tradition, der seit mehr als 30 Jahren in Deutschland lebt, regte 2004 an, auch in Deutschland ein Tibethaus zu gründen. Die Buddhistische Gemeinschaft Chödzong e. V., die seit den 80er Jahren mit Rinpoche auf spiritueller Ebene zusammenarbeitet, griff diese Idee auf und machte das Tibethaus Deutschland zu ihrem Projekt: Die Veranstaltungen und Aktivitäten wurden systematisch auf außer-religiöse Bereiche ausgeweitet: Kunst + Kultur, Persönlichkeit + Gesellschaft, Heilkunde und Wissenschaft.

Im Herbst 2005 hat der Verein neue Räume in Frankfurt bezogen und bietet seit Frühjahr 2006 ein reichhaltiges Programm für buddhistische und nicht-buddhistische Tibet-Interessierte an.

 

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Film © cct: werbeagentur, Heidelberg
(Musik: Büdi Siebert / CD_Om Mani Padme Hum)