Der Spirituelle Leiter des Tibethauses: Seine Eminenz Loden Sherab Dagyab Kyabgön Rinpoche
Seine Eminenz Loden Sherab Dagyab Kyabgön Rinpoche ist der eigentliche Initiator des Projektes Tibethaus. Er kam 1966 auf Einladung der Universität Bonn nach Deutschland, um als Tibetologe am dortigen Zentralasiatischen Institut zu arbeiten. Auf ausdrückliche Bitte einiger Buddhismus-Interessierter begann er in den achtziger Jahren, auch für Europäer als spiritueller Lehrer tätig zu werden. Im Zuge dieser Zusammenarbeit bildete sich die Buddhistische Gemeinschaft Chödzong e.V., die gemeinsam mit ihm das Tibethaus aufgebaut hat.
Rinpoche wurde 1940 im Osten Tibets geboren und mit vier Jahren als der IX. Kyabgön (Schutzherr) der Region Dagyab anerkannt. Er zählt zu den ranghöchsten Geistlichen Tibets und steht dadurch in enger Verbindung mit dem XIV. Dalai Lama. 1959 flüchtete Rinpoche mit ihm nach Indien. Von 1964 bis 1966 leitete er das Tibethaus in Neu-Dehli, welches als international anerkanntes Zentrum zur Erhaltung und Förderung der tibetischen Kultur gilt.
Seit mehr als vierzig Jahren lebt Rinpoche mit seiner Familie in der Nähe von Bonn. Eine Liste seiner Veröffentlichungen - wissenschaftliche Arbeiten zur tibetischen buddhistischen Kunst, Ikonografie und Symbolkunde sowie Übersetzungen religiöser Texte aus dem Tibetischen ins Deutsche und einführende Erklärungen für westliche Buddhisten - können Sie
hier im PDF-Format herunterladen.
Das so genannte „Gelbe Heft“ – also die Schrift „Ein guter Mensch sein. Einige grundsätzliche Gedanken über menschliche Kommunikation“ von Dagyab Rinpoche – steht
hier zum kostenlosen Download bereit.
S. E. Dagyab Kyabgön Rinpoche zählt zu den ranghöchsten Meistern der Gelugpa-Tradition. Unter den tibetischen Tulkus im Westen gilt er als derjenige, der die meisten Übertragungslinien der Gelugpa-Linie hält.




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