Der Bereich Buddhismus

Buddhismus

Der Bereich Buddhismus ist hervorgegangen aus dem über 20 Jahre unter der Leitung von S.E. Dagyab Rinpoche in Franken ansässig gewesenen buddhistischen Zentrum Chödzong e.V.

Obwohl Dagyab Rinpoche Wert auf eine möglichst kulturneutrale Darlegung der buddhistischen Lehre im Westen legt, ist sein Hauptanliegen doch die Erhaltung der authentischen tibetischen Tradition. Er strebt daher nicht nach großen Schülerzahlen, sondern nach Qualität im Verständnis der Lehre und in ihrer Umsetzung im Alltag oder bei der formalen Praxis. Oft erklärt er, dass man nicht Buddhist sein müsse, um von den buddhistischen Erklärungen und Methoden zu profitieren. Aber diejenigen, die sich für den Dharma entschieden haben, sollten ihn sich tiefer zu Eigen machen und zu authentischen Erfahrungen gelangen.
Die Basis für die buddhistische Praxis ist dabei der Stufenweg (tibetisch: Lamrim), wie er seit dem 11. Jahrhundert überliefert worden ist. Dieses Meditationssystem dient dazu, den Schüler mit den grundlegenden buddhistischen Lehren vertraut zu machen und ihn allmählich zu einem Verständnis der Mahayana-Motivation zu führen, so dass er - wenn er will  schließlich in das Vajrayana eintreten kann. In den letzten Jahren haben sich in ganz Deutschland Stadtgruppen gebildet.
Kontinuierlich bietet das Tibethaus buddhistische Grundlagen- und Aufbaustudienprogramme an.
Regelmäßig sind tibetische Lehrer wie z.B. Lodrö Rinpoche aus der Schweiz, Ringo Tulku oder Dolpo Tulku bei uns zu Gast.
Eine Gruppe langjähriger Schülerinnen und Schüler hat Rinpoche zu Tutoren ernannt und mit der Vermittlung grundlegender Themen betraut. Der buddhistische Bereich wird von Andreas Ansmann (Mönchsname Jampa Tsöndrü) sowie zwei der Dharma-Tutorinnen, der Heilpraktikerin Simone Hensel und der Psychologin Dr. Corina Aguilar-Raab, gemeinsam geleitet.