Photographs of west Tibetan murals
[Translate to english:] Bis zum 30. April 2006 zeigt das Tibethaus Frankfurt Photos von Wandmalereien aus Tibet, die Elke Hessel auf ihrer letzten Reise im September 2005 aufgenommen hat.
Es handelt sich bei den gezeigten Photos um zumeist Detailaufnahmen von Wandmalereien aus dem versunkenen Königreich Guge und aus dem berühmten Kumbum Chörten in der alten Handelsstadt Gyantse.
Das Königreich Guge wurde im 10. Jh. vom Dharma-König Yeshe Öd gegründet. Atisha weilte dort längere Zeit im 11. Jh. und gab der Verbreitung des Buddhismus weitere Impulse.
Die Wandmalereien haben stark kashmirischen Einfluss, der sich bis zum Untergang des Königreiches im 17 Jh. (Eroberung durch die Ladakhi) kaum veränderte.
Beim Gyantse Kumbum (tibetisch für "Hunderttausend Statuen" - bzw. Abbildungen von Gottheiten) Chörten handelt es sich um einen begehbaren Stupa mit 68 Kapellen, die von tibetischen Künstlern - vom Newari-Stil beeinflusst - im 15. Jh. ausgemalt worden sind. Ein Weltwunder - sowohl architektonisch als auch künstlerisch.




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